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DFV-Aktion: "Notruf europaweit 112" |
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Die Aktion "Notruf europaweit: 112" wurde im Frühling 2004 vom damaligen Bundesinnenminister Otto Schily und von Hans-Peter Kröger, damals Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes, der Öffentlichkeit präsentiert. Dabei handelt es sich um eine Informationskampagne, die den inzwischen gültigen "Europanotruf 112" verbreiten soll.

Die 112 wurde in Deutschland schon 1973 als Notrufnummer für Feuerwehr und in manchen Bundesländern auch Rettungsdienst eingeführt, ehe 1991 der Europarat den Beschluss fasste, diese Nummer auf ganz Europa auszudehnen. Seitdem werden nach und nach in allen europäischen Ländern die Notrufsysteme so umgestellt, dass man unter der 112 die Leitstelle für Notfälle der jeweiligen Region erreicht. Inzwischen gilt die Nummer in 34 Ländern.

Die Imagekampagne basiert vor allem auf einer großflächigen Verbreitung von Plakaten und Flyern mit dem nebenstehenden Motiv, um den Europanotruf im Bewusstsein der Menschen zu verankern. Vielen Menschen ist zum Beispiel noch nicht bekannt, dass die 112 auch bei Mobiltelefonen ohne SIM-Karte funktioniert oder wie genau sie sich bei einem Notruftelefonat verhalten sollen.

Zu beachten ist aber, dass in vielen Ländern neben der 112 auch noch andere Notrufnummern verbreitet sind - so gelten in Deutschland noch die 110 für den Polizei-Notruf und speziell in Bayern noch einige Jahre übergangsweise die 19222 für Rettungsdiensteinsätze. Verschiedene Nummern hin oder her: Im Notfall vermittelt die Notrufzentrale selbstverständlich auch an die eigentlich verantwortliche Zentrale und sorgt so dafür, dass die jeweils notwendige Hilfe schnell eintrifft.

Weitere Informationen:

Richtiges Absetzen eines Notrufes

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